In Ermangelung an Begegnungen mit südamerikanischen Berglöwen oder haarigen Arachnoiden hier meine spektakulärsten Tieraufnahmen aus Patagonien. Wollte ja dank Heinz Sielmann schon früher Tierfilmer werden.
Gestern diesen taiwanesischen Film im Cineclub Hugo Carril gesehen. Abgesehen davon, dass ich an dieser Stelle mal dem Cineclub huldigen möchte - meiner Meinung nach das Beste, was Córdoba zu bieten hat - war das wohl der seltsamste Film, den ich bisher schauen durfte. Der Trailer vermittelt dabei jedoch einen etwas einseitigen Eindruck des Films. Zwar ist er abgedreht, zwar wimmelt es von musikalischen Szenen, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, doch wird parallel fast ohne gesprochenes Wort eine unglückliche Liebesgeschichte entwickelt, die schließlich zu einer Abschlussszene führt, bei der es für den Zuschauer schwierig wird, seine Empfindungen zwischen Belustigung, Abscheu und Verwunderung einzuordnen. Versinkt man den Großteil des Films über noch in den farbenfrohen Bildern und Liedern, die soviel Humor und Lebensfreude transportieren, sind die sexuellen Darstellungen des Films trotz gelegentlicher Situationskomik doch zu explizit und zu eindringlich, um in diesem Zustand des puren Bildgenusses zu verweilen. Dies alles zu bewerten hielte ich für unangebracht, sicherlich jedoch ist dieser Film mehr als sehenswert.
in Bariloche. Dass man nicht hochkant filmen kann, ist mir dann im Verlauf auch klar geworden. Wollte das Video wegen schöner Musik und allgemeiner Athmosphäre dennoch nicht vorenthalten.